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Klinkerbootsbau: Nominierung für Immaterielles Kulturerbe

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Für unsere Nordischen Folkeboote war und ist das Handwerk bzw. die Kunst des Klinkerbootsbau Charakter-gebend, man könnte sogar sagen: existentiell. Und irgendwie auch elegant. 

Das Wissen um das Handwerk, ein Boot aus Holz in der traditionellen Klinkerbauweise zu bauen, wird im Nordeuropäischen Raum seit hunderten von Generationen vom Meister zum Lehrling weitergeben.

An der norwegischen Küste lässt sich der Bootsbau mit überlappenden Planken rund 2.000 Jahre zurückverfolgen. In Schweden belegt der älteste Fund den Bau eines Klinkerbootes spätestens im Jahr 930 n.Chr., der Hochzeit der Wikinger. Viele Typen von Gebrauchsbooten entlang der Nordeuropäischen Küsten sind in dieser genialen, stabilen Bauweise entstanden. Noch heute halten Bootsbauer (übrigens auch bei uns in der Flotte Berlin) dieses Wissen und damit einen Teil des maritimen Erbes wach.

Am 24. März 2020 haben die Nordischen Länder Schweden, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Åland in einer gemeinsamen Initiative die traditionelle Klinkerbauweise im Holzbootbau für die UNESCO Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit nominiert. Die UNESCO entscheidet im Dezember 2021 über die Aufnahme.

JH

 

Quellen:

https://www.immateriellkulturarv.no/bidrag/tradisjonell-klinkbygging/

https://kysten.no/nyheter/2020/unesco-nominasjon-overlevert-i-paris

https://www.sjohistoriska.se/samlarna?p=11361

https://www.unesco.se/pressmeddelande-gemensam-nordisk-nominering-till-unesco-av-klinkbatstraditioner/

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